ICAN - we can!!

Wettrüsten verhindern. Dem Verbotsvertrag von Atomwaffen beitreten.

 Im Juli 2017 haben 122 der 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen einen umfassenden Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beschlossen. Deutschland hat an den Verhandlungen nicht teilgenommen und den Vertrag bisher nicht unterzeichnet. Eine große Mehrheit der Bundesbürger ist jedoch dafür, dass Deutschland diesem UN-Vertrag beitritt.

ICAN (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Nuklearwaffen) hat 2017 für ihr Engagement den Friedensnobelpreis bekommen.

Wir sind zutiefst besorgt über die immense Bedrohung, die Atomwaffen für Städte und Gemeinden auf der ganzen Welt darstellen. Wir sind fest überzeugt, dass alle Bewohner und Bewohnerinnen dieser Erde das Recht auf ein Leben frei von dieser Bedrohung haben. Jeder Einsatz von Atomwaffen, ob vorsätzlich oder versehentlich, würde katastrophale, weitreichende und lang anhaltende Folgen für Mensch und Umwelt nach sich ziehen. Daher begrüßen wir den von den Vereinten Nationen verabschiedeten Vertrag zum Verbot von Atomwaffen 2017 und fordern die Bundesregierung zum Beitritt auf.

Abrüstung schafft Sicherheit. In Zeiten der Kündigungen des INF-Vertrages und des Atomvertrages mit dem Iran sowie der daraus resultierenden nuklearen Aufrüstungsspirale und steigender Kriegsgefahr ist es notwendig, Zeichen für Deeskalation, vertrauensbildende Maßnahmen und für Gesprächsbereitschaft zu setzen.

Seit dem 2. Februar 2019 haben mehrere Dutzend deutsche Städte den ICAN Städteappell unterzeichnet und geben damit ein Zeichen für die Forderung nach atomarer Abrüstung, gemeinsam mit Städten wie Paris, Washington D.C., Manchester, New York, Sydney, Hiroshima oder Nagasaki.

Wir unterstützen neben vielen anderen Protesten alle Aktionen im Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki am 6. bzw. 9. August 1945. Beginnend mit dem 15. Pacemakers-Radmarathon für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen von Bretten über Neckargemünd, Mannheim, Kaiserslautern, Ramstein, Landau zurück nach Bretten am 3. August.

Spenden Sie für weitere dringend benötigte Aufklärungsarbeit:

Bankverbindung: PAX AN, GLS Bank | IBAN DE90430609677021195400 | BIC GENODEM1GLS, Verwendungszweck: Aufruf Pacemakers 2019 taz

Pax an ist als gemeinnützig anerkannt. Spendenbescheinigungen werden im Januar 2020 verschickt.

 

Dies ist eine Aktion der Pacemakers und der DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen) Baden-Württemberg.
In Kooperation mit der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“.
www.atomwaffenfrei.de, www.pace-makers.de, www.dfg-vk.de

Unterstützt von:
Landeshauptstadt Schwerin; Magistrat der Stadt Schwalbach am Taunus; Stadt Erlangen; Universitätsstadt Marburg
Monika Böttcher (Bürgermeisterin Maintal für den Magistrat der Stadt); Karl-Heinz Kaiser (Stadtverordnetenvorsteher Maintal für die Stadtverordnetenversammlung); Angelika Matt-Heidecker (Oberbürgermeisterin Kirchheim/Teck); Thomas Will (Landrat Groß-Gerau)
Aktiv gegen Speziesismus Rhein/Main; Bremer Friedensforum; BI AntiAtom Ludwigsburg; DFG-VK Bayern; DFG-VK Köln; Friedenswerkstatt Mutlangen; Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen; Hiroshima-Bündnis Hannover; ICAN Hochschulgruppe Freiburg; Initiativkreis gegen Atomwaffen; Institut für Umweltwissenschaft und Lebensrechte e.V.; Internationaler Versöhnungsbund, Regionalgruppe Cochem-Zell; IPPNW deutsche Sektion (Internationale Ärzte zur Verhütung eines Atomkrieges); Kulturcafè Groß-Gerau e.V.; Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.; Linke Groß-Gerau; Music Changes e.V.; Ohne Rüstung Leben; Pax Christi Bonn; Sozialdemokratische Bildungsinitiative Gau-Algesheim; Tabula Rasa (Rockband, Groß-Gerau)