Aufruf an die Bundesregierung 2021

AUFRUF in Zeitungsanzeigen -

Unsere Stimme für das Atomwaffenverbot!

 Liebe Mitstreiter/innen für eine atomwaffenfreie Welt,

die Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki erinnern uns daran, alles uns Mögliche zu tun, damit solche Tragödien sich nicht wiederholen.
Seit Januar sind Atomwaffen verboten. Am 7. Juli jährte sich der Beschluss zum Verbotsvertrag zum 4. Mal. Einen Tag später fand der mittlerweile 10. Flaggentag der deutschen Mayors for Peace in mehreren Hundert Städten statt. Dieser Tag erinnerte an das wegweisende Gutachten des Internationalen Gerichtshofes (IGH) von 1996 zur Völkerrechtswidrigkeit eines Einsatzes von Atomwaffen und dessen Androhung.

Uns, verschiedenen ICAN Partnern, ist es vor der Bundestagswahl wichtig, unsere vielfältigen Stimmen in der Zivilgesellschaft und in den Städten zu erheben, um damit die Welt ein wenig friedlicher werden zu lassen und andere Menschen zu ermutigen.

Als ein Teil vielfältiger Aktionen schalten wir Anzeigen am 7. August in der taz und FAZ. Aus diesem Grund bitte ich Sie um Ihre Unterstützung. Denn die Uhr tickt. Für die Menschheit ist es nach Ansicht führender Wissenschaftler der »Bulletin of the Atomic Scientists« Hundert Sekunden vor zwölf.

>>> Unterzeichnen aucb Sie den Aufruf wie viele Erstunterstützende aus den Städten und der Zivilgesellschaft

>>> Spenden Sie mindestens 20 Euro als Einzelperson oder 50 Euro als Organisation für die Anzeige.

Bankverbindung: PAX AN, GLS Bank, IBAN DE90430609677021195400 | BIC GENODEM1GLS Verwendungszweck: Aufruf Atomwaffenverbot

>>> Bitten Sie engagierte Menschen aus allen Bereichen der Zivilgesellschaft, Freunde, Bekannte und Verwandte, die den Aufruf ebenso unterzeichnen.

Besten Dank und friedliche Grüße

Roland Blach

Pacemakers, c/o Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Landesverband Baden-Württemberg, Werastr. 10, 70182 Stuttgart, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

ANZEIGENTEXT

Unsere Stimme für das Atomwaffenverbot!

Die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 mahnen uns, für eine Welt frei von Atomwaffen einzutreten.

Heute bedrohen weltweit noch immer mehr als 13.000 Atomwaffen unsere Sicherheit. Jeder Einsatz dieser Massenvernichtungswaffen, ob vorsätzlich oder versehentlich, würde katastrophale, weitreichende und langanhaltende Folgen für Mensch und Umwelt nach sich ziehen, auch für unsere Städte und Gemeinden. Die Atommächte planen dennoch, Milliarden in die Aufrüstung ihrer Arsenale zu investieren.

Seit dem 22. Januar 2021 ist der UN-Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft. Er verbietet allen beigetretenen Staaten u.a. die Herstellung, die Stationierung und den Einsatz von Atomwaffen. Mehr als 90 Prozent der Bevölkerung sind dafür, dass Deutschland diesem wegweisenden Vertrag beitritt. Unterstützt werden sie von weit über 100 Städten und mehreren hundert Abgeordneten aus dem Europaparlament, Bundestag und verschiedenen Landtagen.

Doch die derzeitige Bundesregierung boykottiert das Abkommen. Die Bundeswehr soll sogar neue Kampfflugzeuge für mehrere Milliarden Euro bekommen, damit sie auch zukünftig die in Büchel gelagerten Atombomben ins Ziel fliegen kann.

Am 26. September, dem von der Generalversammlung der Vereinten Nationen erklärten internationalen Tag zur Abschaffung aller Atomwaffen, ist Bundestagswahl.

Wir erwarten von der zukünftigen Bundesregierung:

  • als Beobachter bei der 2022 stattfindenden Überprüfungskonferenz zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag in Wien teilzunehmen – als ersten Schritt für einen raschen Beitritt Deutschlands zu diesem Vertrag;
  • die Beschaffung neuer Atomwaffen-Trägerflugzeuge für die Bundeswehr zu stoppen;
  • den Abzug aller US-Atombomben aus Deutschland


Wir unterstützen die vielfältigen Aktionen an den Gedenktagen der Atombombenabwürfe von 1945 und setzen uns mit unserer Stimme für ein generelles Atomwaffenverbot ein.

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Dies ist eine Aktion der Pacemakers und der DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen) Baden-Württemberg mit diesen Kooperationspartnern:

ICAN Deutschland (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen), IPPNW Deutschland (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges), Ohne Rüstung Leben und  der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“.

www.pace-makers.de, https://bawue.dfg-vk.de, www.icanw.de, www.ippnw.de, www.ohne-ruestung-leben.de, www.atomwaffenfrei.de

 

Erstunterstützung:

Roland Blach (Geschäftsführer DFG-VK Baden-Württemberg), Silvia Bopp (Vorsitzende Friedenswerkstatt Mutlangen), Heidemarie Dann (Hiroshima-Bündnis Hannover), Pfarrer Dr. Matthias-W. Engelke, Stephanie Esswein (Bürgermeisterin Mutlangen), Friedensinitiative Westpfalz, IALANA Deutschland e.V. - Vereinigung für Friedensrecht - Deutsche Sektion der International Association of Lawyers Against Nuclear Arms, Internationaler Versöhnungsbund deutscher Zweig, Ralf Kapschak, MdB (Initiator Parlamentskreis Atomwaffenverbot, SPD), Heidi Kassai (ICAN, Rheinland-Pfalz), Dr. Heike Kaster-Meurer (Oberbürgermeisterin Bad Kreuznach), Katja Keul, MdB (Initiatorin Parlamentskreis Atomwaffenverbot, Grüne), Rolf-Georg Köhler (Oberbürgermeister Göttingen), Dr. Elke Koller (Initiativkreis gegen Atomwaffen), Landeshauptstadt Dresden, Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V., Marion Küpker (Friedensreferentin des Versöhnungsbundes; GAAA und DFG-VK), Netzwerk Friedenskooperative, Volker Nick (Vorsitzender Friedens- und Begegnungsstätte Mutlangen), Klaus Pfisterer (Vorstand DFG-VK Baden-Württemberg), Ernst Rattinger (Pax an! Werkstatt für Pazifismus, Friedenspädagogik und Völkerverständigung), Horst-Peter Rauguth (pax christi Deutschland), Hedwig Sauer-Gürth (Vorstand DFG-VK Baden-Württemberg), Martin Singe (pax christi Bonn), Dr. Thomas Spies (Oberbürgermeister Marburg), Stadt Lahr/Schwarzwald, Stadt Neuwied mit Oberbürgermeister Jan Einig, Jan Trost (Bürgermeister Schillerstadt Marbach am Neckar), Kathrin Vogler, MdB (Initiatorin Parlamentskreis Atomwaffenverbot, Die Linke), Martin Wolff (Oberbürgermeister Bretten)